September 2026 | StarTech

September 2026 | StarTech

DDoS-Angriffe nehmen zu: So schützt StarTech Ihre Infrastruktur

Deutschland ist ein Hauptziel in Europa

Cyberangriffe gehören für Unternehmen längst zum Alltag. Neben Ransomware und Phishing gewinnen auch DDoS-Angriffe zunehmend an Bedeutung. Dabei wird eine Internetverbindung, ein Server oder eine Webanwendung gezielt mit einer großen Menge an Datenverkehr überlastet.

Die Folgen können erheblich sein: Webseiten sind nicht erreichbar, Cloud-Anwendungen reagieren nur noch langsam oder Mitarbeitende verlieren den Zugriff auf wichtige Systeme. Da Unternehmen heute stark von stabilen Internetverbindungen abhängig sind, können bereits kurze Ausfälle hohe wirtschaftliche Schäden verursachen.

Deutschland zählt derzeit zu den besonders stark betroffenen Ländern in Europa. Im Juli 2026 wurde ein neuer Höchststand der bekannten DDoS-Angriffe gemessen. Die Bedrohung betrifft dabei Unternehmen jeder Größe und Branche.

Was ist ein DDoS-Angriff?

DDoS steht für Distributed Denial of Service. Bei einem solchen Angriff greifen zahlreiche verteilte Systeme gleichzeitig auf eine digitale Infrastruktur zu. Ziel ist es, deren Kapazitäten zu überlasten.

DDoS-Angriffe können unter anderem:

  1. • Internetleitungen blockieren
  2. • Webseiten und Online-Portale lahmlegen
  3. • Cloud- und ERP-Anwendungen beeinträchtigen
  4. • VPN- und Remote-Access-Zugänge stören
  5. • digitale Lieferketten unterbrechen
  6. • als Ablenkung für weitere Cyberangriffe dienen



Neben großvolumigen Angriffen auf Netzwerke und Internetanschlüsse richten sich Angriffe zunehmend auch direkt gegen Webanwendungen und APIs.

Warum lokale Schutzlösungen nicht immer ausreichen

Viele Unternehmen setzen auf Sicherheitslösungen im eigenen Rechenzentrum. Diese können Angriffe erkennen und teilweise blockieren. Bei großen volumetrischen Attacken stößt eine lokale Lösung jedoch schnell an ihre Grenzen.

Der Grund: Der schädliche Datenverkehr erreicht zunächst die eigene Internetleitung. Ist diese bereits ausgelastet, kann eine lokale Sicherheitskomponente den Angriff zwar erkennen – die Verbindung bleibt trotzdem eingeschränkt oder nicht erreichbar.

Effektiver ist es, schädlichen Datenverkehr bereits vor der Kundenumgebung zu erkennen und zu filtern.

DDoS-Schutz direkt im Providernetz

StarTech setzt deshalb auf zentralen DDoS-Schutz, der direkt in die Netzinfrastruktur integriert ist. Der Datenverkehr wird analysiert, bevor er die Kundenanbindung erreicht. Schädliche Datenströme werden blockiert, während legitimer Datenverkehr weiterhin zugestellt wird.

Die StarTech Lösung der StarTech DDoS Protect bietet unter anderem:

  • • Schutz vor Angriffen jenseits der eigenen Anschlusskapazität
  • • Entlastung der Kundeninfrastruktur
  • • höhere Verfügbarkeit geschäftskritischer Anwendungen
  • • schnelle Erkennung und Filterung schädlichen Datenverkehrs
  • • professionelle Unterstützung im laufenden Betrieb


Der Schutz lässt sich mit weiteren Sicherheits- und Netzwerklösungen wie Managed Firewall, SD-WAN oder sicheren Cloud-Anbindungen kombinieren.

StarTech schützt Ihre digitale Arbeitsfähigkeit

StarTech betrachtet DDoS-Schutz nicht als isolierte Einzellösung. Gemeinsam mit dem Kunden werden die bestehende Infrastruktur, geschäftskritische Anwendungen und individuelle Risiken analysiert.

StarTech unterstützt bei:

  • • der Bewertung der DDoS-Risiken
  • • der Auswahl geeigneter Schutzmaßnahmen
  • • der Absicherung von Standorten und Rechenzentren
  • • der Integration von DDoS Protect
  • • der Entwicklung von Notfall- und Reaktionsprozessen


Dabei setzt StarTech auf persönliche Beratung und feste Ansprechpartner. So erhalten Unternehmen eine Lösung, die zu ihrer Infrastruktur und ihren Anforderungen passt.

Denn digitale Verfügbarkeit beginnt mit professioneller Vorbereitung.

NIS2 ist in Kraft: So unterstützt StarTech Unternehmen

Mehr Anforderungen an die Cybersicherheit

Cyberangriffe, Spionage und digitale Sabotage nehmen zu. Gleichzeitig sind Unternehmen und Behörden immer stärker von funktionierenden IT- und Kommunikationssystemen abhängig. Ein Ausfall kann Produktionsprozesse, Lieferketten oder den Zugriff auf zentrale Anwendungen beeinträchtigen.

Mit der Umsetzung der europäischen NIS2-Richtlinie in deutsches Recht gelten seit dem 6. Dezember 2025 höhere Anforderungen an die Cybersicherheit zahlreicher Unternehmen und Einrichtungen.

NIS2 soll kritische Strukturen besser schützen, Sicherheitsvorfälle schneller erkennbar machen und die Widerstandsfähigkeit gegenüber Cyberangriffen erhöhen.

Wer ist betroffen?

Die Regelungen gelten für zahlreiche kritische und wichtige Bereiche. Dazu gehören unter anderem:

  • • Energie und Verkehr
  • • Gesundheitswesen und Finanzen
  • • Wasserwirtschaft und digitale Infrastruktur
  • • elektronische Kommunikationsdienste
  • • digitale Plattformen
  • • Abfall- und Abwasserwirtschaft
  • • Hersteller kritischer Produkte
  • • Post- und Kurierdienste
  • • öffentliche Verwaltung
  • • Raumfahrt



Ob ein Unternehmen konkret betroffen ist, hängt unter anderem von Branche, Größe und Bedeutung der angebotenen Leistungen ab. Eine Prüfung der eigenen Betroffenheit und der geltenden Anforderungen ist daher ein wichtiger erster Schritt.

Welche Pflichten bringt NIS2?

Betroffene Unternehmen müssen geeignete Maßnahmen zum Management von Cybersicherheitsrisiken umsetzen. Dazu gehören beispielsweise:

  • • Risikoanalysen und Sicherheitskonzepte
  • • Schutz von Netzwerken und Informationssystemen
  • • Schwachstellenmanagement
  • • Backup- und Wiederherstellungskonzepte
  • • Notfall- und Krisenmanagement
  • • Absicherung von Lieferketten
  • • Schulungen und Sensibilisierung
  • • klare Meldeprozesse bei Sicherheitsvorfällen



Auch die Geschäftsführung und das Management tragen künftig mehr Verantwortung für die Umsetzung und Überwachung der Sicherheitsmaßnahmen.

StarTech bietet passende Lösungen

NIS2 ist mehr als eine technische Einzelmaßnahme. Eine Firewall oder ein Virenschutz allein reicht nicht aus. Unternehmen benötigen ein abgestimmtes Sicherheitskonzept, das Technik, Prozesse und Verantwortlichkeiten miteinander verbindet.

StarTech unterstützt Unternehmen bei der Analyse und Weiterentwicklung ihrer Sicherheitsarchitektur. Zum Leistungsspektrum gehören unter anderem:

  • • NIS2 Gap Assessment
  • • Cyber-Security-Assessment
  • • Security Consulting
  • • Managed Firewall
  • • Secure SD-WAN
  • • SASE und ZTNA
  • • MFA und Identity & Access Management
  • • Penetrationstests und Schwachstellenscans
  • • Managed Detection and Response
  • • DDoS Protect
  • • Incident Response



Die einzelnen Lösungen werden auf die vorhandene Infrastruktur und die individuellen Anforderungen des Unternehmens abgestimmt.

Persönliche Beratung statt Standardlösung

Die Umsetzung von NIS2 ist komplex. Unternehmen müssen zunächst klären, welche Anforderungen gelten, wo Risiken bestehen und welche Maßnahmen Priorität haben.

StarTech setzt dabei auf persönliche Beratung und feste Ansprechpartner. Gemeinsam werden bestehende Strukturen analysiert, Sicherheitslücken identifiziert und konkrete nächste Schritte entwickelt.

Das Ziel ist eine Infrastruktur, die sicher, verfügbar und langfristig anpassbar bleibt.

StarTech unterstützt Unternehmen dabei, NIS2 nicht nur als gesetzliche Pflicht zu verstehen, sondern als wichtigen Schritt zu mehr digitaler Sicherheit und Stabilität.

KI braucht mehr als Software: Warum die richtige Internetverbindung entscheidend ist

Künstliche Intelligenz ist in vielen Unternehmen längst vom Zukunftsthema zur konkreten Planung geworden. Mitarbeitende sollen Texte erstellen, Daten analysieren, Prozesse automatisieren und zunehmend auch komplette Aufgaben an KI-Agenten übergeben. Unternehmen investieren deshalb in neue Anwendungen, Plattformen und digitale Workflows.

Was dabei häufig zu wenig beachtet wird: KI funktioniert nicht unabhängig von der technischen Infrastruktur. Die leistungsfähigste Anwendung hilft wenig, wenn die Internetverbindung zu langsam, instabil oder nicht auf viele parallele Nutzer ausgelegt ist.

Denn KI-Anwendungen werden überwiegend cloudbasiert betrieben. Jede Anfrage, jeder Tool-Aufruf und jedes Zwischenergebnis wird zwischen dem Unternehmen, verschiedenen Cloud-Diensten und weiteren Geschäftssystemen übertragen. Je stärker KI in den Arbeitsalltag integriert wird, desto mehr Datenverkehr und Netzwerkkommunikation entstehen.

Unternehmen planen mit KI – aber nicht immer mit der passenden Infrastruktur

Unternehmen müssen daher nicht nur überlegen, wo sie KI einsetzen möchten, sondern auch, welche Voraussetzungen dafür notwendig sind. Was heute für einzelne Nutzer noch ausreicht, kann bei einer breiten Nutzung schon bald zum Engpass werden. In Zukunft werden KI-Agenten voraussichtlich immer mehr Aufgaben gleichzeitig übernehmen und mit immer mehr Unternehmenssystemen kommunizieren.

Damit steigt auch der Bedarf an Bandbreite, niedrigen Latenzen und stabilen Business-Anschlüssen. Die Internetinfrastruktur wird damit zu einer entscheidenden Grundlage für die erfolgreiche Nutzung von KI.

KI-Anwendungen unterstützen Unternehmen bereits heute bei Recherche, Datenanalyse, Automatisierung und Kundenkommunikation. Agentensysteme gehen dabei noch einen Schritt weiter: Sie planen Aufgaben selbstständig, greifen auf Datenbanken zu, verschicken E-Mails oder lösen Prozesse in anderen Anwendungen aus.

Damit solche Abläufe zuverlässig funktionieren, braucht es jedoch mehr als eine leistungsfähige KI-Anwendung. Entscheidend ist auch die Infrastruktur dahinter.

Was zwischen Anfrage und Ergebnis passiert

Eine KI-Anfrage besteht nicht immer nur aus einer Frage und einer Antwort. Bei einem einfachen Prompt ist der Ablauf noch überschaubar. Ein KI-Agent arbeitet dagegen häufig in mehreren Schritten:

  1. 1. Die Anfrage wird an das KI-Modell übermittelt.
  2. 2. Das Modell erstellt einen Plan.
  3. 3. Benötigte Datenbanken, Systeme oder Schnittstellen werden angesprochen.
  4. 4. Die Ergebnisse werden zurück an das Modell übertragen.
  5. 5. Das Modell bewertet die Informationen und plant den nächsten Schritt.
  6. 6. Weitere Tool-Aufrufe werden gestartet.
  7. 7. Am Ende wird das Ergebnis an den Nutzer ausgegeben.



Jeder dieser Schritte kann eine eigene Netzwerkverbindung und zusätzliche Datenübertragung auslösen. Aus einer einzelnen Anfrage können so zahlreiche Kommunikationsvorgänge werden – mit insgesamt 30 bis 80 Netzwerkpaketen oder mehr pro Workflow.

Die Tokens selbst werden im KI-Modell erzeugt. Das Netzwerk transportiert jedoch die Anfrage, Zwischenergebnisse und Antworten zwischen den beteiligten Systemen. Genau deshalb hat die Qualität der Internetverbindung direkten Einfluss auf Geschwindigkeit und Zuverlässigkeit.

Die Bandbreite wird zum kritischen Faktor

Je mehr Mitarbeitende KI-Anwendungen nutzen, desto größer wird das Datenaufkommen. Gleichzeitig werden KI-Systeme immer stärker in bestehende Unternehmensprozesse integriert.

Das kann zu einer deutlichen Steigerung des Bandbreitenbedarfs führen – je nach Nutzung perspektivisch auf das Fünf- bis Zehnfache. In den kommenden Jahren können für Unternehmen deshalb Anschlüsse im Bereich von zwei bis fünf Gigabit relevant werden.

Ein günstiger Standardtarif reicht dann möglicherweise nicht mehr aus. Besonders dann, wenn gleichzeitig Cloud-Anwendungen, Videokonferenzen, Telefonie, VPN-Verbindungen und weitere digitale Prozesse genutzt werden.

Nicht nur Bandbreite zählt

Für KI-gestützte Prozesse ist nicht allein die maximale Übertragungsgeschwindigkeit entscheidend. Ebenso wichtig sind:

  • • geringe Latenz
  • • möglichst niedriger Jitter
  • • stabile Übertragungsqualität
  • • geringe Paketverluste
  • • hohe Verfügbarkeit
  • • schnelle Entstörung
  • • ausreichende Reserven für Spitzenlasten



Gerade bei agentischen Workflows summieren sich kleine Verzögerungen. Muss ein KI-Agent mehrfach auf externe Systeme zugreifen, wirkt sich jeder zusätzliche Netzwerk-Roundtrip auf die Gesamtdauer aus.

Schwankende Antwortzeiten können Prozesse verlangsamen, Warteschlangen erzeugen oder dazu führen, dass Anfragen wiederholt werden müssen. Dann wartet nicht nur der Nutzer auf das Ergebnis. Auch Server, Anwendungen und teilweise Rechenkapazitäten bleiben länger gebunden.

Das verursacht zusätzliche Kosten, die nicht zu unterschätzen sind. Rechenleistung wird länger benötigt, Prozesse werden ineffizienter und Mitarbeitende verlieren wertvolle Arbeitszeit. Bei einer intensiven KI-Nutzung können sich solche Verzögerungen bei vielen parallelen Anfragen deutlich auf die Betriebskosten auswirken.

Premium-Konnektivität als Grundlage

Unternehmen, die KI produktiv einsetzen möchten, benötigen deshalb eine leistungsfähige und stabile Internetinfrastruktur. Dazu gehören ein professioneller Businessanschluss, ausreichend Bandbreite und eine Verbindung, die auch unter hoher Auslastung zuverlässig funktioniert.

StarTech analysiert den individuellen Bedarf und entwickelt passende Lösungen – von leistungsfähigen Internet- und Glasfaseranschlüssen bis hin zu redundanten Anbindungen, moderner Standortvernetzung und SD-WAN-Konzepten.

Denn wenn die Verbindung nicht zuverlässig funktioniert, kann auch die beste KI-Anfrage nicht zuverlässig abgeschlossen werden.

Sie planen den verstärkten Einsatz von KI in Ihrem Unternehmen? Sprechen Sie StarTech an. Gemeinsam prüfen wir, welche Konnektivität Ihre aktuellen und zukünftigen Anforderungen erfüllt.